Arbeitsblatt: Verlauf des Investiturstreites - mögliches Folienbild
Material-Details
Der Ablauf des Investiturstreit - als mögliches Folienbild, Tafelbild oder Arbeitsblatt; Verlauf darstellend bis zum Wormser Konkordat
Geschichte
Mittelalter
7. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
12460
10650
56
03.12.2007
Autor/in
Benjamin Suess
Land: Deutschland
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Geschichte Klasse 7 VERLAUF DES INVESTITURSTREITES 1075-1077 PAPST GREGOR VII. Forderungen des Papstes: er allein will Bischöfe einsetzen er will den Kaiser absetzen dürfen er will sowohl in geistlichen als auch in weltlichen Dingen die Vorrangstellung für sich KAISER HEINRICH IV. verbale Reaktionen des Kaisers: a) er lehnt die Forderungen des Papstes ab b) er fordert die Investitur für sich c) er droht, den Papst abzusetzen d) er beleidigt den Papst Anlass zum Ausbruch des Investiturstreites: • Einsetzung (Investitur) des Erzbischofs von von Mailand durch den Kaiser Reaktion des Papstes: • er belegt den Kaiser mit dem Kirchenbann Ausschluss aus der Kirche Verbot an alle Christen, dem Kaiser zu dienen Wie reagieren die Fürsten des Deutschen Reiches? • sie fordern, dass sich der Papst vom Kirchenbann löst • dazu stellen sie ihm ein Ultimatum: „Wenn sich Heinrich nicht bis zum Februar 1077 vom Kirchenbann löst, würden sie einen anderen König bestimmen. Wie reagiert Heinrich IV.? • GANG NACH CANOSSA (Januar 1077) Kaiser demütigt sich vor dem Papst Reaktion des Papstes: • Lösung vom Kirchenbann Ergebnisse und Folgen des Streites: Trotz der Lösung des Kirchenbanns geht der Streit zwischen Kaiser und Papst weiter. Erst 1122 kommt es zum Kompromiss – das Wormser Konkordat: a) Verzicht des Kaisers auf die Investitur mit Ring und Stab b) Freie Wahl der Bischöfe durch Geistliche – in Anwesenheit des Kaisers c) Kaiser behält das Recht, Bischöfe weltliche Macht zu verleihen