Arbeitsblatt: 1. Weltkrieg

Material-Details

Ausgangslage 1. WK, Bündnisspolitik
Geschichte
Neuzeit
9. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

175198
500
8
11.10.2017

Autor/in

Stefanie Lønskov
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Ausgangslage 1. Weltkrieg Der erste Weltkrieg hat die Welt verändert. Man bezeichnet ihn als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Damit ist gemeint, dass aus ihm der Zweite Weltkrieg und weitere Katastrophen hervorgingen, welche den Weg zur Gegenwart bestimmten, in Bezug auf Landesgrenzen und auf Verbündete. Die Grossmächte Grossbritannien, Frankreich und Russland hatten auf der ganzen Welt Kolonien erobert. Sie waren zu Weltmächten geworden. Allerdings kostete es viel Kraft, die Kolonien an sich gebunden zu halten. In Europa wollten die drei Mächte Ruhe. Frankreich lag zudem mit dem Deutschen Reich im Streit, weil sie das Gebiet Elsass-Lothringen zurückwollten. Das Deutsche Reich war eine starke politische und wirtschaftliche Macht, nur hatten sie im Vergleich zu den anderen Grossmächten wenig Kolonien und dadurch wenig Zugang zum Meer, ein strategisch wichtiger Punkt. Österreich-Ungarn, eine Doppelmonarchie, funktionierte nicht richtig. Das Land war ein Vielvölkerstaat und drohte, auseinanderzufallen. Das Osmanisches Reich wurde „der kranke Mann am Bosporus genannt. Das Reich verlor immer mehr an Gebieten. Die Völker begannen sich erfolgreich vom Osmanischen Reich zu befreien und eigene Staaten zu gründen. Zwischen denen kam es aber immer wieder zu Streitigkeiten. Generell war die Lage im Balkan sehr unstabil und veränderte sich konstant. Entwicklung und Bündnisse Das Deutsche Reich war also zu einer mächtigen Industrienation geworden. Seine Produkte wurden von Hunderten von Handelsschiffen in alle Welt verfrachtet. Um diese zu schützen, glaubte die deutsche Regierung eine mächtige Kriegsflotte bauen zu müssen. Wenn ein Land rüstet, fühlen sich andere bedroht. Bisher besass England die grösste Flotte der Welt. Schliesslich beschloss die englische Regierung, für jedes deutsche Kriegsschiff zwei eigene zu bauen. Frankreich und Russland – misstrauisch geworden – verstärkten ebenfalls ihre Armee. So begann ein Wettrüsten. Die Spannungen zwischen den Staaten nahmen von Tag zu Tag zu. Jede Regierung fürchtete, die andere plane einen Krieg, einen plötzlichen Überfall auf ihr Land. Man sprach vom „Pulverfass Europa, das jeden Moment explodieren könnte. Um sich abzusichern, verbündeten sich einzelne Staaten miteinander: Russland hatte mit Frankreich, Grossbritannien und Serbien ein Verteidigungsbündnis. Japan hatte mit Grossbritannien ein Verteidigungsbündnis. Das Osmanische Reich war mit Deutschland verbunden. Das Deutsche Reich stand in einem Dreibund der Mittelmächte mit Italien und mit Österreich-Ungarn. Fragen 1. Diskutiere und erkläre alle unterstrichenen Begriffe mit deinem Partner. Schreibt die Erklärungen in einer Tabelle ins Heft. 2. Der erste Weltkrieg entstand aus der Konkurrenz zwischen zwei Staatengruppen. Die eine Gruppe nennt man Mittelmächte, die andere Alliierten (oder Entente). Trage diese in die Tabelle ein: Staatengruppen 1. Staat 2. Staat 3. Staat 4. Von dieser Version gibt es noch eine kompliziertere Version. Trage die Namen der Nationen am richtigen Ort ein und verbinde die jeweils Verbündeten mit Pfeilen. Japan Serbien Alliierte Osmanisches Reich Mittel-mächte 6. Ein Land hat ein grosses Interesse daran, dass Krieg ausbricht. Denn wenn sie den Krieg gewinnen, bekommen sie etwas, dass sie unbedingt wollen und nicht haben. Welches Land könnte das sein und was erhalten sie? 7. Zeichne zum Schluss noch die jeweiligen Verbündeten auf der Karte ein (Allierte und Verbündete eine Farbe und Mittelmächte und Verbündete eine Farbe.)