Arbeitsblatt: Genus
Material-Details
Unterteilung der grammatischen Geschlechter und Hilfen zum Bestimmen des Geschlechts
Deutsch
Rechtschreibung
klassenübergreifend
3 Seiten
Statistik
176391
316
4
15.11.2017
Autor/in
Nadine Meyer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Das grammatikalische Geschlecht – das Genus Man muss das grammatikalische Geschlecht der Nomen lernen. Am besten lernt man also immer den Artikel zusammen mit dem Nomen und am besten auch noch gleich den Plural dazu. Die gute Nachricht: Bei einigen (aber eben nicht allen!) Nomen kann man das Genus erkennen. Männlich, maskulin (der/ein) männliche Personen, Berufsbezeichnungen und Tiere der Vater, der Pilot, der Arzt, der Löwe, der Bär Wörter auf ismus: der Kommunismus, der Optimismus, der Terrorismus ling: der Lehrling, der Liebling, der Schmetterling or: der Motor, der Traktor ant: der Demonstrant, der Elefant von Verben abgeleitete Nomen ohne Endung: der Gang (gehen), der Fang (fangen) die meisten Wörter auf er, vor allem, wenn die Wörter von einem Verb kommen: der Fahrer (fahren), der Lehrer (lehren), der Arbeiter (arbeiten), der Bohrer (bohren) Aber: das Monster, das Fenster, die Leiter en: der Kuchen, der Wagen, der Lappen Aber: keine substantivierten Infinitive: das Lachen, das Rennen Die Tageszeiten (der Morgen, der Vormittag .), die Wochentage (der Tag, der Montag, der Dienstag. ), die Monate (der Monat, der Januar, der Februar . ), die Jahreszeiten (der Sommer, der Winter) Aber die Zeit, das Jahr, die Woche Wetter und Himmelsrichtungen: der Regen, der Schnee, der Hagel, der Nebel, der Wind, der Taifun, der Norden, der Süden. Aber: die Bise (Nord(ost)wind in der Schweiz. Alkohol: der Wein, der Cognac, der Likör, der Wein, der Schnaps, der Whiskey Aber: das Bier Automarken: der BMW, der Opel, der Mercedes Erd und Gesteinsarten: der Granit, der Basalt, der Schiefer, der Ton, der Kies Aber: die Kreide. Weiblich, feminin (die/eine) weibliche Personen, Berufsbezeichnungen (in) und Tiere: die Schwester, die Mutter, die Ärztin, die Friseuse, die Stute, die Löwin, die Henne. Aber: das Mädchen, das Fräulein, das Kind Wörter auf ung: die Zeitung, die Begrüssung, die Leitung heit: die Freiheit, die Wahrheit keit: die Möglichkeit, die Freundlichkeit schaft: die Wissenschaft, die Mannschaft ei: die Türkei, die Bäckerei, die Metzgerei, die Abtei von Verben abgeleitete Nomen mit t: die Tat (von tun), die Fahrt (fahren) Fremdwörter auf enz: die Kompetenz, die Intelligenz ie: die Biologie, die Astronomie ik: die Kritik, die Musik ion: die Nation, die Station tät: die Universität, die Nationalität ur: die Kultur, die Prozedur Hinweis: Die Wörter dieser Gruppe werden auf der letzten Silbe betont. die meisten Wörter auf e (ausser nDeklination und von Partizipien abgeleitete Substantive) die Lampe, die Liebe, die Pfanne Aber: der Junge (nDekl.), der Reisende (Partizip), der Käse Motorradmarken: die Harley Davidson, die Yamaha Viele Pflanzen und Bäume: die Eiche, die Buche, die Tanne, die Linde, die Rose, die Nelke, die Orchidee Aber: das Veilchen Sächlich, neutrum (das/ein) Diminutive (Verkleierungsform): chen: das Mädchen, das Häuschen, das Märchen lein: das Büchlein, das Kindlein die meisten Wörter auf um, die aus dem lateinischen kommen: das Museum, das Gymnasium, das Zentrum ment: das Element, das Parlament Aber der Moment (im Sinne von Augenblick; vgl. das Drehmoment (phys.)) substantivierte Infinitive: das Essen, das Rauchen, das Baden substantivierte Adjektive: das Gute, das Böse Die Farbnamen: das Blau, das Gelb, das Rosarot