Arbeitsblatt: Die Missstände in der Kirche & der Ablasshandel

Material-Details

Dieser Beitrag behandelt die Missstände in der Kirche im späten Mittelalter, insbesondere den Ablasshandel. Die Materialien umfassen einen Lückentext und eine Wahr/Falsch-Übung, Fragen Lösungen
Geschichte
Neuzeit
7. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

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23.03.2025

Autor/in

Anastasiia K.
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Missstände in der Kirche der Ablasshandel 1. Beantworte die folgenden Fragen in ganzen Sätzen 1) Welche allgemeinen Missstände gab es in der Kirche zu Beginn der Neuzeit? 2) Warum verkaufte die Kirche Ablassbriefe? 2. Schreibe einen kurzen Lexikoneintrag zum Begriff „Ablasshandel. Dein Eintrag sollte enthalten: Definition: Was ist der Ablasshandel? Zweck: Warum wurde er eingeführt? Kritik: Warum wurde er problematisch? Folgen: Welche Auswirkungen hatte er auf die Kirche und die Menschen? 3. Lückentext – Fülle die Lücken mit den richtigen Wörtern Zu Beginn der Neuzeit gab es viele in der Kirche. Viele lebten nicht nach den kirchlichen Regeln. Einige Päpste und sammelten große Mengen an Geld und nutzten es für den prunkvollen Bau von Kirchen, wie zum Beispiel den in Rom. Um Geld zu verdienen, wurde der eingeführt. Menschen konnten sich mit Geld von ihren freikaufen. Einer der bekanntesten Ablassverkäufer war , der mit dem Spruch „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt viele Menschen überzeugte. Wörter zur Auswahl: (Petersdom, Missstände, Tetzel, Ablasshandel, Sünden, Geistliche, Päpste) 4. Wahr oder falsch? 1. Der Ablasshandel wurde eingeführt, um arme Bauern zu unterstützen. ( ) 2. Tetzel war ein Kritiker des Ablasshandels. ( ) 3. Kardinal Albrecht nutzte Ablassgelder, um seine Schulden zu begleichen. ( ) 4. Der Zehnt war eine Abgabe, die nur Adlige zahlen mussten. ( ) 5. Die Menschen glaubten, dass sie durch den Kauf eines Ablasses von ihren Sünden befreit wurden. ( ) 6. Papst Leo X. nutzte Ablassgelder zur Finanzierung des Petersdoms. ( ) 7. Alle Priester lebten streng nach den kirchlichen Regeln. ( ) 5. Kreuze die richtige Antwort an: 1. Welche Probleme gab es in der Kirche zu Beginn der Neuzeit? Priester lebten streng nach den kirchlichen Regeln. Geistliche häuften Reichtum an und hielten sich oft nicht an kirchliche Regeln. Alle Bischöfe wurden durch das Volk gewählt. Ablassbriefe wurden kostenlos an Bedürftige verteilt. 2. Wozu wurde das Geld aus dem Ablasshandel verwendet? Zur Finanzierung von Armenhäusern. Zum Bau des Petersdoms in Rom. Um die Bauern von Steuern zu befreien. Um Mönche und Nonnen zu unterstützen. 3. Warum war der Ablasshandel problematisch? Weil die Menschen ihre Sünden nicht mehr ernst nahmen. Weil Ablassbriefe nichts kosteten. Weil damit nur arme Menschen unterstützt wurden. Weil der Papst den Ablasshandel verbot. 4. Was versprach Tetzel den Menschen? Wer einen Ablass kauft, wird reicher. Wer einen Ablass kauft, muss keine Steuern mehr zahlen. Wer einen Ablass kauft, bekommt ein besseres Leben im Himmel. Wer einen Ablass kauft, erhält einen Platz in der Kirche. 6. Schreibe eine kurze Erklärung für jeden Begriff: 1. Ablasshandel 2. Zehnt 3. Missstände in der Kirche 4. Reformation Lösungen 1. Beantworte die folgenden Fragen in ganzen Sätzen 1) Welche allgemeinen Missstände gab es in der Kirche zu Beginn der Neuzeit? Geistliche hielten sich nicht an kirchliche Regeln. Viele Bischöfe wurden vom Kaiser ernannt, nicht aus religiösen Gründen. Hohe Steuereinnahmen und großer Reichtum standen im Vordergrund. Geistliche Ämter wurden gekauft (Ämterkauf/Simonie). Priester lebten oft verschwenderisch und hielten sich nicht an das Zölibat. Päpste nutzten Geld für prunkvolle Bauprojekte, z. B. den Petersdom. Der Ablasshandel ermöglichte es, sich von Sündenstrafen freizukaufen. 2) Warum verkaufte die Kirche Ablassbriefe? Zur Finanzierung des Petersdoms in Rom. Um Schulden von Kardinal Albrecht zu begleichen. Weil viele Menschen bereit waren, Geld für eine „Sündenvergebung zu zahlen. Um den eigenen Reichtum und Luxus der Geistlichen zu erhalten. Weil es eine einfache Möglichkeit war, an viel Geld zu kommen. 2. Schreibe einen kurzen Lexikoneintrag zum Begriff „Ablasshandel. Dein Eintrag sollte enthalten: Definition: Der Ablasshandel war der Verkauf von Ablassbriefen, die Sünden erlassen oder verkürzen sollten. Zweck: Die Kirche führte den Ablasshandel ein, um Geld für den Bau des Petersdoms zu sammeln und Schulden zu bezahlen. Manche Geistliche nutzten das Geld für ein luxuriöses Leben. Kritik: Viele Menschen kauften Ablässe, anstatt echte Buße zu tun. Die Kirche verdiente Geld mit der Angst der Gläubigen vor dem Fegefeuer. Ablassprediger versprachen den Menschen eine „sofortige Rettung ihrer Seelen, was ausgenutzt wurde. Martin Luther kritisierte den Ablasshandel als Betrug und Widerspruch zur Bibel. Folgen: Die Kritik am Ablasshandel führte zur Reformation und zur Spaltung der Kirche. Martin Luther veröffentlichte 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel. 3. Lückentext – Fülle die Lücken mit den richtigen Wörtern Zu Beginn der Neuzeit gab es viele Missstände in der Kirche. Viele Geistliche lebten nicht nach den kirchlichen Regeln. Einige Päpste und Päpste sammelten große Mengen an Geld und nutzten es für den prunkvollen Bau von Kirchen, wie zum Beispiel den Petersdom in Rom. Um Geld zu verdienen, wurde der Ablasshandel eingeführt. Menschen konnten sich mit Geld von ihren Sünden freikaufen. Einer der bekanntesten Ablassverkäufer war Tetzel, der mit dem Spruch „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt viele Menschen überzeugte. 4. Wahr oder falsch? 1. Der Ablasshandel wurde eingeführt, um arme Bauern zu unterstützen. (Er wurde eingeführt, um Geld für den Petersdom und Schulden zu sammeln.) 2. Tetzel war ein Kritiker des Ablasshandels. (Tetzel war ein Ablassprediger und unterstützte den Ablasshandel aktiv.) 3. Kardinal Albrecht nutzte Ablassgelder, um seine Schulden zu begleichen. (Er hatte hohe Schulden, da er mehrere Bischofssitze gekauft hatte.) 4. Der Zehnt war eine Abgabe, die nur Adlige zahlen mussten. (Der Zehnt war eine Abgabe, die Bauern an die Kirche leisten mussten.) 5. Die Menschen glaubten, dass sie durch den Kauf eines Ablasses von ihren Sünden befreit wurden. (Viele dachten, sie könnten sich von Strafen im Fegefeuer freikaufen.) 6. Papst Leo X. nutzte Ablassgelder zur Finanzierung des Petersdoms. (Der Petersdom wurde mit Einnahmen aus dem Ablasshandel finanziert.) 7. Alle Priester lebten streng nach den kirchlichen Regeln. (Viele Priester lebten im Luxus und hielten sich nicht an die Regeln.) 5. Richtige Antworten ankreuzen 1. Welche Probleme gab es in der Kirche zu Beginn der Neuzeit? Geistliche häuften Reichtum an und hielten sich oft nicht an kirchliche Regeln. 2. Wozu wurde das Geld aus dem Ablasshandel verwendet? Zum Bau des Petersdoms in Rom. 3. Warum war der Ablasshandel problematisch? Weil die Menschen ihre Sünden nicht mehr ernst nahmen. 4. Was versprach Tetzel den Menschen? Wer einen Ablass kauft, bekommt ein besseres Leben im Himmel. 6. Begriffe einfach erklärt 1. Ablasshandel Der Ablasshandel war eine Praxis der katholischen Kirche, bei der Gläubige Geld zahlten, um einen Ablassbrief zu erhalten. Dieser sollte ihre Strafen für Sünden verringern oder erlassen. 2. Zehnt Der Zehnt war eine Steuer, die Bauern an die Kirche oder den Grundherren zahlen mussten. Es war meist ein Zehntel ihrer Ernte oder ihres Einkommens. 3. Missstände in der Kirche Viele Geistliche hielten sich nicht an die kirchlichen Regeln, lebten im Luxus und nutzten ihre Macht aus. Die Kirche verkaufte Ämter und Ablassbriefe, um Geld zu verdienen. 4. Reformation Die Reformation war eine religiöse Bewegung im 16. Jahrhundert, die zur Spaltung der Kirche führte. Sie entstand durch Kritik an der Kirche, besonders am Ablasshandel und an den Missständen in der Kirche