Arbeitsblatt: Römische Gesellschaftspyramide
Material-Details
Es ist ein Arbeitsblatt, wo die Schüler die römischen Gesellschaften eintragen sollten. Anhand des Textes können sie alle Berufe in die verschiedenen Schichten zuordnen.
Geschichte
Altertum
6. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
31445
1462
16
30.12.2008
Autor/in
Corina Hasenmaile
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Die römische Gesellschaft Die Oberschicht: In der Frühzeit des antiken Roms nannte man die oberste Schicht der Gesellschaft Patrizier (lateinisch pater, patres Väter, Vorfahren). Sie waren die Familien berühmter oder einflussreicher Vorfahren1. Die Senatoren hatten nach dem Kaiser das höchste Ansehen in der römischen Gesellschaft. Sie bildeten die Spitze der Politik in Rom. Sie konnten z.B. entscheiden (abstimmen), ob ein Gesetz verordnet oder abgelehnt wurde. Sie hoben sich deutlich von der Bevölkerung ab, da ihre Tunika2 einen purpurnen3 Streifen besass. Sie genossen ihre hohe Position in der Bevölkerung, da sie auch wichtige Ämter hatten. Die Senatoren hatten dadurch ein sehr grosses Vermögen. Der Steuerpächter war nach dem Senator die zweite wichtigste Person in der Oberschicht. Ein Steuerpächter war eine Privatperson und übernahm im alten Rom die Staatsaufträge d.h. sie treiben zum Beispiel die Steuern ein. Weitere wichtige Rollen in der Oberschichte spielten der Grosshändler und Personen, die Land besassen. Der Grosshändler übernahm von den Handwerkern und Bauern Ware und Güter und verkaufte diese weiter an das römische Volk. Die Mittelschicht: Plebejer ist die Bezeichnung für das römische Volk der mittleren Schicht. Die Plebejer (lateinisch plebs Menge, Volk) waren in Rom eher das einfache Volk, das nicht dem Adel, den Patriziern, angehörte. Der grösste Teil der römischen Bevölkerung bestand aus Kleinbauern. Ein Kleinbauer ist ein Bauer, der lediglich eine kleine Fläche an Land besitzt und darauf nur Pflanzen oder Gemüse anbaut. Heutzutage gibt es in Europa fast keine Kleinbauern mehr. Der Beruf Handwerker war aufgrund der Nachfrage auch sehr gut vertreten. Zusätzlich gab es noch viele Berufe, die wenig Ansehen genossen: Priester, Lehrer, Arzt, Coiffeur, Schmied, Maurer, Verwalter4, Wagenbauer und Fischer. Den Plebejern war es lange Zeit nicht erlaubt einen Patrizier oder eine Patrizierin zu heiraten. Im Jahre 494 v. Chr. streikten die Plebejer zum ersten Mal für mehr Rechte. Als sie dann im Jahr 449 v. Chr. zum zweiten Mal aus der Stadt Rom auswanderten, wurde ihnen 445 v. Chr. das Recht zugestanden Patrizier oder Patrizierinnen zu heiraten. Die Unterschicht: Die Sklaven waren die unterste Schicht in Rom. Sie hatten (fast) keine Rechte. Deshalb nannte man die Unterschicht auch die „Rechtlosen. Alle Personen die ein hohes Ansehen in der römischen Bevölkerung hatten, besassen einen eigenen, persönlichen Sklaven. Der Sklave war ganz und gar abhängig von seinem Herrn. Der Herr war Herrscher über Leben und Tod. Sklaven galten vor dem Gesetz als Gegenstand. Sklaven war es nicht bewilligt zu heiraten, jedoch durften sie mit einem Partner zusammen leben und auch Kinder bekommen, diese wurden aber wiederum automatisch auch zu Sklaven. Ebenfalls zur Unterschicht gehörten Bettler, Kranke, Taglöhner5 und Pächter. 1) Vorfahren: Alle Menschen haben Eltern, Grosseltern, Urgrosseltern und so weiter. Diese sind unsere Vorfahren. 2) Tunika: römisches Kleidungsstück für Frauen und Männer, das unmittelbar auf dem Körper getragen wurde 3) Purpur: Farben zwischen rot und violett 4) Verwalter: Person, die verantwortlich für Waren, Güter oder Häuser der Oberschicht ist 5) Taglöhner: Person, die für beschränkte Zeiten arbeitet und deshalb nur gegen geleistete Arbeit Lohn erhält