Arbeitsblatt: Argumentieren

Material-Details

Aufbau einer Argumentation und die Bewertung des geschriebenen Textes
Deutsch
Texte schreiben
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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1305
24
19.10.2010

Autor/in

Tanja Hafner
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Argumentieren Man unterscheidet zwischen der einfachen oder linearen Erörterung, bei der alle Argumente dieselbe Position stützen, und der kontroversen Erörterung, bei der sowohl Pro als auch ContraArgumente angeführt werden. Ziel ist es immer, sich detailliert mit einem Problem auseinanderzusetzen und den daraus resultierenden eigenen Standpunkt möglichst überzeugend durch die Wahl und die Reihenfolge der Argumente, aber auch durch rhetorische Mittel und sprachliches Geschick darzustellen. Eine Erörterung kommt aufgrund einer Problemstellung zustande und besteht aus einer Aneinanderreihung von Argumenten. Ein Argument der klassischen Form enthält folgende Faktoren: 1. These: Behauptung, Forderung (Einleitung) 2. Begründung (Argumentation) 3. Beispiel, Beleg, Beweis (Schlussfolgerung) Ein konkretes Beispiel Ich brauche ein Mofa, 1. These: weil man dabei das Busgeld sparen 2. kann. Begründung: Eine Busfahrkarte kostet monatlich 50 3. Beispiel: Franken. Siehe auch in „Sprachwelt Deutsch, im Werkbuch auf S. 108 109 Meist muss aber ein Argument, das im Gesprächskontext oder in einem Aufsatz genannt wird, noch weiter ausgeführt und erklärt werden, um wirklich überzeugend zu wirken. Eine direkte Gegenbehauptung oder Gegenforderung nennt man Gegenthese, z.B. Du brauchst kein Mofa! Die Begründung schliesst an die Behauptung meist mit einer kausalen Konjunktion (weil, da) an. Aufeinanderfolgende Argumente können durch die Wörter auch, neben.auch, sowie, ebenfalls, ausserdem, zusätzlich, eine andere weitere Möglichkeit, usw. verbunden werden. Eine Erörterung wird in der Zeitform des Präsens geschrieben, da der Verfasser sich im Moment des Schreibens mit einem Problem auseinandersetzt. Auch beim mündlichen Erörtern oder Argumentieren trifft dies zu. Die spontane Reaktion auf ein Gegenargument des Gesprächspartners ist wichtig. Hier muss gezielt hinterfragt werden, ob der genannte Grund nicht widerlegt oder eingeschränkt werden kann. Daher ist es ratsam, sich vor der Argumentation nicht nur Gedanken über seine eigene Begründung und Beweisführung zu machen, sondern auch Überlegungen zu eventuellen Gegenargumenten des Kontrahenten anzustellen, damit die Argumente auch wirklich überzeugen. Bewertungspunke Inhalt Aufbau: These – Begründung – Beispiel – Schlussfolgerung GLIEDERUNG 2 Einleitung: Fragen od. Behauptungen formuliert Erläuterung des Themas 2 Argumentation: Antworten auf Fragenformulieren Antworten von Gegenargumenten; versch. Standpkte (gewichtige und überzeugende Punkte) Meinung begründet Beispiele veranschaulicht 4 Schlussfolg.: Aus Argumenten Schlussfolgerung getroffen Persönliche Stellung bezogen Total: 8 SPRACHLICHE GESTALTUNG Formulierung: Art der Aussagen sind bestimmt (persönlich, Vermutung, Argument, Beispiel, Vergleich,.) 1 Abwechslung im Satzbau und der Wortwahl 1 logische Übergänge von Textabschnitten 1 Stil: passende Wortwahl, abwechslungsreiches Vokabular 1 Total: 4 SPRACHRICHTIGKEIT 1 1 Grammatik: Zeichensetz.: Fälle, Satzaufbau Punkte, Kommas, . Rechtschreibung: Richtigkeit der Schreibweise Total: ÄUSSERE FORM: 1 3 Schrift, Verbesserungen, Absätze, Rand 1 Gesamtpunktzahl: 16 Themen Anschaffung eines Mofas Jungen und Mädchen – getrennter Unterricht Schule ohne Noten